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Durch den Bildungscampus

Viel Glück bei der  Führung durch den Bildungscampus der Dieter-Schwarz-Stiftung hatten die Damen des Netzwerks Haushalt, denn die große Gruppe konnte sich an der frischen Luft bewegen und das Wetter war sonnig und angenehm. Vor dem Gebäude der Campus Founders begrüßte Stadtführerin Bettina Kruck-Hampo die Damen und stellte diesen Ort für lebenslanges Lernen vor. Das beginnt  in der Experimenta wo bereits  Kindern die Lust am Lernen vermittelt wird, über die bilinguale Josef-Schwarz-Schule, die Duale Hochschule, verschiedene wissenschaftliche Institute -  die Studenten aus aller Welt besuchen - bis hin zu berufsbegleitenden Akademien. Die Bibliothek und die Mensa sind für alle Bürger zugänglich. Auf dem Gelände gibt es viele schöne Plätze, um sich zu treffen und auszutauschen – Kommunikation ist wichtig. Da Bettina Kruck-Hampe in ihrer Familie Kinder hat, die an diesem Bildungsort studieren, konnte sie auch von den idealen Bedingungen aus Sicht der Studenten berichten. Beeindruckend der Blick über den weitläufigen Bildungscampus von der modernen Brücke, die die Campusteile verbindet. Sehr gut gefallen hat den Frauen auch, wie gepflegt und sauber die ganze Anlage ist – kein Abfall auf den Wegen und Plätzen und keine Schmierereien  an den Wänden. Eine hoch interessante Führung mit dem Kennenlernen eines völlig neuen Stadtteils  von Heilbronn. UMB

Michelle Obama

Endlich gab es wieder eine literarische Veranstaltung beim Netzwerk Haushalt – es kamen so viele Mitglieder, wie sonst selten zu Lesungen. War es das Interesse an dem Thema, wollten die Damen und der eine Herr wieder in der vertrauten Gesellschaft sein oder war es die Neugier die neue Location kennenzulernen? Das Mangold im Marrahaus hat den Nebenraum den Vorschriften entsprechend angeboten und das gemütliche Kaffeetrinken zuvor konnte bei schönem Wetter unter den herrlichen Bäumen im Freien stattfinden. Ophelia Giokarinis begrüßte die Zuhörer mit dem Gedicht von Gottfried Benn „Aster“ – eine Liebeserklärung an den Herbst. Dann griff sie zu dem Buch von Michelle Obama „BECOMING: Meine Geschichte“ – die Biographie der ehemalige First Lady der USA – eine der überzeugendsten und beeindruckendsten Frauen der Gegenwart. Ophelia Giokarinis las Schlüsselszenen aus dem umfangreichen Buch: die eher ärmliche Kindheit, Eltern die eine hohe Erwartung an ihre Sprache hatten, das Kennenlernen mit Barack Obama – es war nicht Liebe auf den ersten Blick -  und dann die Zeit als ihr Mann Präsident war.  Neben vielen schönen Momenten die es natürlich gab war es für Michelle Obama und die ganze Familie auch eine entbehrungsreiche Zeit. Die Lesung von Ophelia Giokarinis machte Lust das gesamte Buch zu lesen. UMB

Saisonabschluss in der Besenwirtschaft Drauz

22. Juli 2020

Viel Glück hatten die Damen des Netzwerks Haushalt in diesem Jahr mit dem traditionellen Saisonabschluss. Wer konnte bei der Erstellung des Halbjahresprogramms ahnen, dass alle nach dem 4. März geplanten Veranstaltungen coronabedingt abgesagt werden mußten. Jedes Jahr gibt es vor der Sommerpause ein Treffen irgendwo unter freiem Himmel. So war die Besenwirtschaft Drauz  in diesem Jahr das Ziel. Das Wetter war traumhaft – blauer Himmel, ein Lüftchen wehte und die Temperaturen sehr angenehm. Viel mehr Damen als erwartet kamen und alle freuten sich nach so langer Pause sich endlich mal wieder zusehen und zu unterhalten. Die Besenwirtschaft liegt sehr idyllisch, der Phlox und Malven blühten prächtig und die Bewirtung war ausgezeichnet. Für die eine oder andere Dame war es das erste Mal, dass sie sich wieder in Gesellschaft gewagt hat. Alle haben die Gemeinschaft genossen und hoffen, dass im Herbst das angekündigte Programm wie geplant durchgeführt werden kann. UMB  

Anekdoten aus dem Schulleben

4.3.2020

Viele Damen des Netzwerks Haushalt kamen ins Heilbronner Theater Bistro, um die  „Anekdoten aus dem realen Schulleben“ von der ehemaligen Lehrerin Magdalene Haug zu hören.  Magdalene Haug ist mit Leib und Seele Lehrerin – sie hat die Kinder und ihren Beruf geliebt. 40 Jahre war sie in diesem Beruf tätig und  viele Jahre Rektorin an der Schule in Klingenberg.  20 Klassen hat sie geführt und 33 Einschulungen und Verabschiedungen erlebt. Kein Unterricht war wie der andere und das vielfältige Lehrerdasein und der Kontakt mit den vielen Kindern lässt sie bis heute aktiv sein.  Dank des innovativen Ansatzes der altersgemischten Klassen und vieler kreativer Angebote und Aktionen  war ihr Unterricht für die Schüler spannend und attraktiv. Magdalene Haug erzählte schöne, aufregende, lustige und auch traurige Geschichten, die sie als Lehrkraft erlebt hat: so musste sie einmal durchs Fenster fliehen, als  sie im Schulhaus eingesperrt war, lustig waren auch die vielen Putzaktionen, die sie dem Kinder getätig hat, sogar die Turnhalle hatten sie nach einer Überschwemmung gereinigt. Für das Schulfest wurde ein Lehmofen gebaut und der bestellte Teig wurde vom Bäcker vergessen  - aber dank guter Kontakte half ein anderer Bäcker aus. Aufregend war auch ein Tag auf dem Gaffenberg, als Erdwespen die Kinder attaktierten und es zu einem Großeinsatz mit 10 Krankenwagen kam. Der Fundus an Ankedoten von Magdalene Haus ist nahezu unerschöpflich und es machte Freude der sympatischen Lehrerin zuzuhören. Am Ende war ihr Rat an die Zuhörer: „Man darf nicht verlernen die Welt mit den Augen der Kinder zu sehen“. UMB

Fahrt nach Frankfurt

12.2.2020

Die historisch bedeutende Paulskirche in Frankfurt war der Ausgangspunkt für die Damen des Netzwerks Haushalt. Von dort ging es vorbei am Römer in die Neue Altstadt der Bankenmetropole. Rund 200 Million Euro ließ sich Frankfurt seine Neue Altstadt kosten, wurde 2018 eröffnet und hat sich zu dem erhofften Touristenmagnet entwickelt. 35 Häuser, davon 15 originalgetreue Rekonstruktionen und 20 Neubauten bilden das lebendige , neue Stadtviertel zwischen Dom und Römer. Eine gelungene Mischung aus Alt und Neu, aus Geschichte und Gegenwart machen den Reiz der Neuen Altstadt aus. Beim Wiederaufbau wurden sogenannte Spolien verwendet – Originalteile aus der früheren Altstadt, die nun ihren Weg aus diversen Archiven zurück in das Viertel gefunden haben. Ein weiterer Höhepunkt für die Heilbronnerinnen war der Besuch der Vincent van Gogh Ausstellung im Städel. 50 beeindruckende Bilder aus allen Schaffensphasentreten in Dialog zu 70 weiteren Arbeiten von Beckmann, Kandinsky, Dix, Kirchner u. a. Malern. Es ist ganz deutlich zu erkennen, daß der niederländische Maler und Zeichner van Gogh der Begründer der modernen Malerei in Deutschland war. Voll mit vielen wunderbaren Eindrücken gings auf der Autobahn mit vielen Staus zurück nach Heilbronn UMB

Einkaufskultur in Heilbronn

5.2.2020

Einkaufskultur in Heilbronn„Gut einkaufen können, hat etwas mit Kultur zu tun“ mit diesen Worten begrüßte die Annette Geisler vom Stadtarchiv die Damen des Netzwerks Haushalt. Heilbronn war immer schon eine wohlhabende Stadt – man konnte und kann sich was leisten. Ende des vorletzten Jahrhunderts gab es in der Innenstadt eine Vielzahl von Handwerksbetrieben und erstklassigen Spezialgeschäften. Die Söhne wurden in die Welt geschickt   und man war aufgeschlossen für Neues. Anette Geisler hatte Fotos aus dem Jahr 1930 mitgebracht mit prächtigen Bürger- und Geschäftshäusern. Nach dem Krieg wurde schnell aufgebaut und die Vielfalt der Geschäfte war groß. Es gab enorm viele Spezialgeschäfte für Möbel, Elektrowaren, Schallplatten,  Damen und Herrenbekleidung, Drogerien, Haushaltswaren, Metzgereien, Miederwaren, Aussteuer, Sämereien usw. Die Kundschaft kam auch aus dem gesamten Umland wurde bestens bedient.  Es gab sogar ein Strumpfreparaturgeschäft. Natürlich gab es auch gemütliche Cafes, Gaststätten und viele Kioske. Ein wenig Wehmut schlich sich ein, bei der Erinnerung an die vielen gutsortierten Fachgeschäft noch in den 70er und 80er Jahren, als das Geschäftsleben in Heilbronn noch blühte. Heilbronn muss noch seinen Weg finden,  wieder eine lebendige attraktive Innenstadt zu bekommen, damit die Menschen gerne durch die Stadt flanieren. Anette Geisler sagte zum Ende ihres interessanten und kurzweiligen Vortrag  „ Heilbronn ist eine Stadt die Potiential hat“.UMB

Alltag einer Notärztin

23.01.2020

Am Morgen hatte Notärztin Dr. Andrea Kleinmann ihre 24 Stundenschicht im Notarztwagen beendet und am Nachmittag war  sie bereits bei den Damen des Netzwerks Haushalt. Vorher noch schnell eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen und los ging der Vortrag. Zuerst erklärte sie mal den Unterschied zwischen Notarzt Tel. 112 und ärztlichem Notdienst Tel. 116117, da der Notarzt immer häufiger unnötig gerufen wird. Auch hat der Alltag einer Notärztin nicht sehr viel bis gar nichts mit der Bergdoktorromantik gemeinsam. Alle Notärzte in Heilbronn und im Umland verfügen über eine hochqualifizierte Ausbildung und der Notarztwagen mit dem sie im Einsatz sind, entsprechen einer kleinen Intensivstation und sind bestens ausgerüstet für Einsätze beim Säugling bis zum hochbetagten Menschen. Andrea Kleinmann ist ständig unterwegs zu schwer kranken oder verunglückten Menschen und kann sehr oft helfen – manchmal aber auch nicht mehr. Ganz wichtig war es für Andrea Kleinmann, die Zuhörer aufzuklären und die Arbeit der Notärzte zu erleichtern: Hausnummer soll sichtbar sein, jemand soll dem Notarzt entgegen gehen, als Verkehrsteilnehmer Platzmachen – das scheint nicht selbstverständlich zu sein. Sie gab Tipp wie man sich verhält, wenn auf den Notarzt gewartet wird und wie wichtig und lebensrettend eine Herzdruckmassage sein kann und zeigte wie diese gemacht wird. Sie gab noch praktische Tipps für die erste Hilfe und welche Unterlagen immer griffbereit sein sollten. Ein ernstes Thema, aber Andrea Kleinmann ist eine sympatische, excellente Referentin, die klar und deutlich, mit viel Humor und lockeren Sprüchen ihre Zuhörer in den Bann zieht. UMB   

Weihnachtsfeier mit Ehrungen

11.Dezember 2019

In diesem Jahr wurde beim Netzwerk Haushalt die Tradtion des gemeinsamen Bastelns unter der Regie von Rosemarie Hägele und Ingrid Kurz wieder aufgenommen und die Tische im festlich geschmückten Albrecht-Gumbel-Saal von hilfsbereiten Mitgliedern mit Tannengrün, Kerzen, Nüssen und Äpfeln weihnachtlich dekoriert.
"Weihnachten ist die Zeit des Wünschens und damit eine wunderbare Gelegenheit anderen Menschen und auch sich selbst ausgesprochene und unausgesprochene Wünsche zu erfüllen" so begrüßte Ursula Baier nachdem Dara Kalikhmann am Klavier mit Musik von Corelli auf den festlichen Nachmittag einstimmte.
Bärbel Franke hatte wieder verschiedene Weihnachtsgeschichten ausgesucht: eine handelte von Weihnachtbräuchen, oder von der Tante Rosamunde, die immer an Weihnachten zu Besuch kam. Vincent Klink beschrieb die Weihnachtsgans. Auch Geschichten von Hanns-Dieter Hübsch und Erich Kästner wurden von Damen des Verbands vorgelesen.
Auch in diesem Jahr wurden langjährige Mitglieder geehrt. 40 Jahre dabei sind Elsbeth Bauschert und Helga Werner. 30 Jahre Marta Bemmann und 20 Jahre Irene Strobel und Irene Seeburger. Dora Kalikhmann spielte ein Ständchen für die Jubilarinnen.
Gemeinsam gesungene Weihnachtslieder gehören zur Weihnachtsfeier und es wurde mit Freude kräftig mitgesungen.UMB

Adventsreise nach Erfurt

2. und 3. Dezember 2019

Schnell ging die Fahrt nach Erfurt, bei klarem Wetter und noch herbstlichem Laub an den Bäumen. An den Ausläufern des Thüringer Waldes gab es bereits den ersten Schnee. In Erfurt ist im Dezember der Weihnachtsmarkt das große Touristenziel. Das besondere an dem Erfurter Weihnachtsmarkt ist, dass die hellerleuchteten  Stände über die ganze Stadt verteilt sind. Unterhalb des Doms und der Severikirche, bei der Krämerbrücke, am Ufer der Gera, und am Fischmarkt überall leuchtet der Weihnachtszauber. Es gab sogar an einem Stand "Blühwein" - damit wird für die Bundesgartenschau 2021 geworben. Ob ein dominantes buntbeleuchtetes Riesenrad nahe beim Domabend auf einen Weihnachtmarkt passt, dürften doch manche Besucher bezweifeln. Am Abend vergnügten sich die Damen des Netzwerks Haushalt in kleinen Grüppchen in der Stadt.  Am nächsten Tag stand die traditionelle Ausstellung "Florales zur Weihnachtszeit" im historischen Felsenkeller unter dem Dom auf dem Programm. In diesem Jahr trägt sie den Titel "Holz und Tradition". Floristen aus Thüringen und ganz Deutschland präsentiren außergewöhnliche und fantasievolle Arbeiten zur Advents- und Weihnachtszeit. Bevor die Heilbronnerinnen die Heimreise antraten, mußte natürlich noch eine original Thüringer Bratwurst und ein Glühwein probiert werden. UMB

Bestattungskulturen in Deutschland

20. November 2019

Im November gedenken die Menschen der verstorbenen Angehörigen, besuchen Friedhöfe und Gräber. So war der Bus- und Bettag in diesem Jahr genau der richtige Tag, sich mit Bestattungskulturen in Deutschland auseinanderzusetzen und dazu hatten die Damen des Netzwerks Haushalt den Heilbronner Pfarrer Roland Rossnagel eingeladen. So wie unsere Gesellschaft einem ständigen Wechsel unterliegt, gibt es auch schon immer einen Wandel in den Beerdigungsformen. Längst hat man nicht nur die Wahl zwischen Erdbestattung und Urnengrab. Bestattungen auf einem anonymen Gräberfeld, im Friedwald, auf See oder vom Flugzeug aus sind nicht mehr ungewöhnlich. Insgesamt hat sich die Einstellung der Menschen zum Tod und Sterben geändert – man möchte eigentlich nichts damit zu tun haben, das Ende des Lebens wird verdrängt. Pfarrer Rossnagel versucht in dieser besonderen Situation die Menschen zu begleiten und auf die Wünsche der Trauernden einzugehen und ihnen gerecht zu werden. Ein gemeinsames Abschied nehmen – die letzte Ehre erweisen - und ein Ort der Trauer können helfen den Verlust eines geliebten Menschen besser zu verkraften. Pfarrer Rossnagel nennt es „Dem Sterben eine Fassung geben“. Ein Vortrag der berührt und nachdenklich gemacht hat.   UMB

Literarisches Frühstück mit Günter Haug

23. Oktober 2019

Knorr, die Päckchensuppendynastie

Das Literarische Frühstück beim Netzwerk Haushalt war dieses mal an Aktualität kaum zu überbieten, denn die Damen hatten den Schwaigerner Autor Gunter Haug mit seinem historischen Tatsachenroman „Knorr – Die Päcklessuppendynastie“ eingeladen. „Die Knorrfabrikation steht auf der Kippe – kaum Zukunft für das Heilbronner Stamm – rückläufiger Markt für Trockensuppen“ diese Zeilen der Heilbronner Stimme lassen zur Zeit die Heilbronner sorgenvoll aufhorchen.  Gunter Haug beschreibt in seinem Buch die Anfänge des Carl Heinrich Knorr geb. 1800,  der nach unzähligen wirtschaftlichen Rückschlägen und familiärer Tragödien  im Jahr 1838  sein erstes Unternehmen gründete – er produzierte Ersatzkaffee aus Zichorien. Die Tochter Emma und die Söhne Eduard und Alfred arbeiten in der Firma mit und experimentieren mit Trockensuppen für deren Produktion sie komplizierte Trocknungmaschinen benötigen. Ausserdem tüfteln sie an dem ältesten Knorrprodukt – der Erbswurst – die seinerzeit noch „Patentsuppe Victoria“ hieß. Diese Suppe entwickelte sich zum Verkaufshit in der ganzen Welt – sei es bei der Expedition zum Nordpol,  die Goldgräber in Alaska oder in den Schützengräben im 1. Weltkrieg – überall füllte sie hungrige Mägen. Im Sommer 2018 wurde die Produktion eingestellt. Gunter Haug hat sorgfältig recherchiert wie aus allerkleinsten Anfängen die weltberühmte Knorr Päcklessuppen entstanden und es machte viel Spass seinen Erzählungen zuzuhören. Zum Schluss durften die Zuhörer noch einen frisch zubereiteten Becher Knorr Erbswurstsuppe kosten. UMB

Besuch der Ausstellung „Inspiration Matisse“

9. Oktober 2019 

Die Sonderausstellung „Inspiration Matisse“ in Mannheim stand auf dem Programm des Netzwerks Haushalt und da diese Stadt gut mit der Bahn zu erreichen ist, trafen sich die Damen eben am Hauptbahnhof. Der Regen legt eine Pause ein und die Fahrt durch das herbstliche Neckartal mit bunt gefärbtem Laub war herrlich und entspannt. Die Kunsthalle in Mannheim mit ihrem spektakulären Neubau, der erst im letzten Jahr eingeweiht wurde, ist schnell zu Fuss vom Bahnhof aus erreicht. Auch der Wasserturm, das Wahrzeichen von Mannheim ist in der Nähe und die Arkaden mit Geschäften, Cafes und Restaurants luden natürlich zum Verweilen ein bevor es zur Führung in das Museum ging. Die Damen erlebten die eindrucksvolle Entwicklung von Matisse zum „Künstler für Künstler“ und schließlich zum „Klassiker der Moderne“. Neben Matisse, von dem gut die Hälfte der Exponate stammt, werden Bilder seiner jüngeren Zeitgenossen gezeigt. Es wird deutlich, dass Matisse neue Wege wies und zugleich als ein Katalysator für jeweils individuelle künstlerische Befreiung wirkte. Im Anschluss an die Führung konnten noch weitere Räume mit Kunstwerken verschiedener Künstler besichtigt werden. Ein spannender kurzweiliger Tag mit einer gemütlichen Rückfahrt  nun durch  herbstlichen Regen. UMB

Vortrag - Häufige Augenerkrankungen im Alter -

11. September 2019

Nach der Sommerpause startete das Netzwerk Haushalt mit dem neuen  Programm in neuen Räumen.  Nachmittagsveranstaltungen mit Vorträgen werden künftig in der Genusswerkstatt - früher Mehrgenerationenhaus -  in der Käferflugstraße stattfinden.  Das Haus ist gut mit dem Bus zu erreichen, die Räume sind ansprechend und die Bewirtung sehr gut. Die teilnehmenden Damen waren mit dem neuen Veranstaltungsraum  sehr zufrieden.   Gross war auch das Interesse am ersten Vortrag nach den Sommerferien: „Häufige Augenerkrankungen im Alter“.  Zwei Augenerkrankungen stellte   Dr. Thomas Wecker an diesem Nachmittag in den Focus und zwar den grauen Star und die altersabhängige Makula-Degeneration.  Während der graue Star eine -  Eintrübung der Linse – mit einer Operation sehr erfolgreich und weitestgehend komplikationsfrei behandelt werden kann, gibt es noch keine Heilung der altersabhängigen Makula-Degeneration und führt bei Menschen über 50 Jahren zu schweren Seheinbußen bis zur Erblindung. Sehr kompetent und sympatisch ging der junge Augenarzt auf die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der verschiedenen Erkrankungen ein und beantwortet die vielen Fragen der aufmerksamen Zuhörer. Die Zeit reichte gar nicht aus, um das breite Feld der gängigen Augenerkrankungen zu besprechen, so wird vielleicht ein weiterer Termin mit Dr. Thomas Wecker im nächsten Jahr stattfinden. UMB

Besuch einer Straußenfarm

25. September 2019 

Wer an Straußenvögel denkt, dem fällt dazu Namibia, Zimbabwe oder Südafrika ein. Dabei gibt es inzwischen überall auf der Welt  größere und kleinere Straußenfarmen. Die Damen des Netzwerks Haushalt mußten gar nicht so weit reisen  -  in der Pfalz gibt es eine Farm, die in Europa  führenden ist in der Aufzucht von Straussen. Dieser größte Vogel der Welt durchstreift die großen Wiesen in der Südpfalz wie in Afrika die Savanne: majestätisch, exotisch, faszinierend. Rund 100 Zuchtstrauße leben in der Rheinauenlandschaft in ca. 20 Familien mit jeweils einem Hahn und mehreren Hennen. Aus ihren Eiern schlüpfen jährlich bis zu 1000 Küken. Eine engagierte junge Dame führte  die Heilbronnerinnen durch die verschiedenen  Aufzuchtstationen, das Bruthaus mit niedlichen kleinen Küken und zeigte eine Gruppe von neugierigen 2 Jahre alten Hennen mit einem Hahn.

Der Strauss wird so vollständig verwertet wie kaum ein anderes Nutztier. Die Haut wird zu exclusiven Lederwaren verarbeitet, die Federn sind gefragt in der Mode- und Showbranche, die ausgeblasenen Eier werden als Schmuckeier verkauft  und das Fleisch ist nicht nur schmackhaft, sondern auch extrem fettarm. Davon konnten sich die Damen bei einem leckeren Mittagessen in afrikanischen Ambiente überzeugen. Natürlich gab es auch einen exotischen Farmladen in dem es die verschiedensten Straußprodukte zu kaufen gab. UMB

Theaterfahrt nach Ötigheim

August 2019        Münchhausen

Ein vielversprechendes Programm weckte bei vielen Damen des OV Heilbronn das Interesse an den Freilichtspielen in Ötigheim – in der Nähe von Rastatt.

Einen herrlichen Tag hatten die Damen erwischt und die Temperaturen waren angenehm. Vor der Aufführung durfte die Gruppe in einer interessanten Führung einen Blick hinter die Kulissen werfen und Führer Rudi Kühn zeigte und erklärte, welch großer Aufwand erforderlich ist, um dem Publikum spannende und unterhaltsame Stücke zu präsentieren. In diesem Jahr steht „Münchhausen“ auf dem Programm – in einer opulenten Inszenierung von Brecht-Enkelin Johanna Schaller. Prächtige Kostüme, ein sprechendes Pferd, ein dressierter Hund, Musik, Tanz, Reiterei, Massenszenen, Pyrotechnik und zahlreiche Spezialeffekte entführten die Zuschauer in die abenteuerliche Welt des berühmten Lügenbarons.

Die Heilbronner Gruppe war begeistert von der großen Bühne, der großen Anzahl an Darstellern, den farbenfrohen Kostümen und dem Ideenreichtum des  Barons von Münchhausen. Ein schöner Ausklang des Tages war ein Abendessen mit guten Gesprächen und fröhlicher Stimmung.

„UMB“